Second Hand Mode kaufen und verkaufen per Smartphone? So geht’s!

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Second Hand Mode kaufen und verkaufen per Smartphone? So geht’s!

Second Hand Mode ist ein Trend, der seit vielen Jahren boomt. Kein Wunder – es handelt sich um eine nachhaltige und günstige Möglichkeit, sich neu ein

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Second Hand Mode ist ein Trend, der seit vielen Jahren boomt. Kein Wunder – es handelt sich um eine nachhaltige und günstige Möglichkeit, sich neu einzukleiden. Früher griffen häufig jene Menschen zu Second Hand Mode, die sich neue Kleidungsstücke nicht leisten konnten. Mittlerweile gibt es auch viele Personen, die hauptsächlich aus Umweltgründen lieber gebrauchte Dinge kaufen. Hinzu kommt, dass man auf diese Weise auch echte vintage Lieblingsstücke finden kann, die es ansonsten in keinem Laden gibt. Durch das Internet und die Vielzahl an Apps, die sich mit dem Kauf und Verkauf von Gebrauchtwaren beschäftigen, ist Second Hand Shopping einfacher denn je geworden. Wie es am besten gelingen kann, wird im folgenden Artikel erklärt.

Tipp #1: Die besten Plattformen recherchieren

Second Hand Plattformen sprießen aktuell wie Pilze aus dem Boden. Der größte etablierte Anbieter ist momox fashion, der sowohl per Website, als auch als App über den Apple App Store oder Google Play Store erreichbar ist. Hier gibt es viele Markenklamotten zu deutlich günstigeren Preisen im Vergleich zum Neukauf. Auch eBay und Zalando bieten Möglichkeiten zum An- und Verkauf. Vor allem bei neueren Anbietern ist es allerdings wichtig, zu prüfen, ob es sich um seriöse Websites handelt. Dies ist auch relevant in Bezug auf die Datensicherheit. Gute Benutzerbewertungen und klare Richtlinien für den Kauf und Verkauf können Aufschluss darüber geben.

Tipp #2: Qualität und Zustand

Bevor man etwas verkauft, sollte man sich immer überlegen, ob die Sachen wirklich in einem Zustand sind, in dem sie von anderen noch genutzt werden können. Ein abgerissener Knopf oder eine aufgegangene Naht kann im Zweifelsfall gut wieder repariert werden – kein Problem. Hat sich bereits Pilling gebildet oder sind Flecken auf der Kleidung, die nicht mehr entfernt werden können, ist sie nicht mehr zum Verkauf geeignet. Besonders bei Privatkäufen ist es sinnvoll, genau hinzuschauen und gegebenenfalls nach weiteren Fotos zu fragen. Wichtig sind außerdem aussagekräftige Produktbeschreibungen: Sind genaue Informationen zu Größe, Zustand, Mängeln und zur Marke der Kleidung vorhanden? Kleidung von Privatkäufern kann in der Regel nicht mehr zurückgeschickt werden. Hier helfen bereits erfolgte Bewertungen dabei, in Erfahrung zu bringen, ob es sich um vertrauenswürdige Verkäufer handelt.

Tipp #3: Bei Größenangaben aufmerksam sein

Größen können je nach Marke und Hersteller sehr unterschiedlich ausfallen. Das trifft ganz besonders auf Vintage-Kleidungsstücke zu. Daher ist es bei online gekaufter Second Hand Kleidung nicht immer einfach, die perfekte Größe zu finden. Hilfreich ist es, die Marke zu kennen, von der die Kleidung hergestellt wurde. Auf diese Weise lässt sich manchmal abschätzen, ob die Mode eher groß oder klein ausfällt. Kleidungsstücke, die zu groß gekauft wurden, lassen sich relativ einfach und kostengünstig umnähen. Ist die Kleidung allerdings zu klein, ist dies leider nicht möglich. Dann heißt es nur: Weiterverkaufen! Wer selbst etwas verkaufen möchte, könnte auch Tragefotos mit Selbstauslöser schießen und zu Anonymitätszwecken beispielsweise das Gesicht verpixeln. So können Käufer besser einschätzen, ob ein Kleidungsstück ihnen passt.

Tipp #4: Verhandeln!

Neben günstigen Preisen, Nachhaltigkeit und besonderen Kleidungsstücken hat der Second Hand Kauf einen weiteren großen Vorteil: Es ist möglich, zu verhandeln – zumindest, wenn bei privaten Anbietern gekauft wird. Verhandeln ist nicht nur beim Schlendern über den Flohmarkt möglich. Auch online lässt sich bei Privatkäufen gut und gerne der eine oder andere Euro heraushandeln. Besonders, wenn ein Kleidungsstück schon länger zum Verkauf steht oder kleine Mängel aufweist, lohnt es sich, diesbezüglich nachzufragen.

Tipp #5: Tauschen

Fast jeder hat ein paar Schrankleichen zu Hause: Jene Kleidungsstücke, die einem irgendwann einmal gut gefallen haben und die man aber dann doch nie trägt. Das kann verschiedene Gründe haben – die Sachen sind zu klein, zu groß, die Farbe steht einem nicht oder es gibt keinen richtigen Anlass. Sind diese Kleidungsstücke noch in gutem Zustand, kann man sie entweder verkaufen – oder aber mit anderen Menschen gegen deren ungetragene Stücke tauschen. Letzteres hat den Vorteil, dass man Altkleidung abgibt und gleichzeitig neue Secondhand-Ware bekommt, ohne dafür zusätzlich Geld ausgeben zu müssen.

Fazit: Second Hand Mode kaufen ist leichter als je zuvor

Gebrauchte Kleidung zu kaufen oder zu verkaufen, ist in den Zeiten des Internets zu einer bequemen und zeitsparenden Angelegenheit geworden. Anstatt stundenlang über Flohmärkte zu schlendern, kann man relativ einfach von zu Hause aus einkaufen. Dabei ist es wichtig, die genannten Dinge zu beachten, um vertrauenswürdige Verkäufer ausfindig zu machen und ein erfolgreiches Einkaufserlebnis zu haben. Der Second Hand Kauf erfordert manchmal etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit – dafür wird man jedoch auch mit vielen Vorteilen belohnt. Frohes Kaufen und Verkaufen!